Christoph Zürrer in den Nationalrat

Die Grüne Partei des Kantons Glarus verzichtet bei den Nationalratswahlen (Ersatzwahl für Werner Marti) auf eine eigene Kandidatur und unterstützt stattdessen Christoph Zürrer von der SP.

Informationen über das politische Programm von Christoph Zürrer finden Sie auf dieser Seite.

Die Politiker an ihren Taten messen

Viele Glarner ärgern sich zur Zeit darüber, dass die UBS trotz massiver Unterstützung des Steuerzahlers ihren Mitarbeitern weiterhin munter Boni auszahlen will. Grüne und SP hatten seinerzeit im Nationalrat verlangt, dass der UBS das Auszahlen von Boni verboten werden soll, dass der Bund ein stärkeres Mitspracherecht erhalten müsse, dass die UBS solange sie Verluste schreibe keine Parteispenden mehr ausrichten dürfe, usw. Aber alle Vorstösse, welche der UBS Vorschriften machen wollten, wurden von der bürgerlichen Mehrheit im Rat abgelehnt. Am letzten Freitag beantragten SP und Grüne in der Finanzkommission, die UBS-Boni einzuschränken - die bürgerliche Mehrheit verhinderte es ein weiteres Mal.

Wollen wir jene unterstützen, welche so tun, wie wenn nichts geschehen wäre und weiterhin einen Markt ohne Regeln befürworten? Wollen wir weiterhin Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren? Soll sich die Schere zwischen arm und reich noch mehr öffnen?

Mit der Wahl von Christoph Zürrer stärken wir jene politischen Kreise, für welche das Wohl des normalen Bürgers im Vordergrund steht. Welche sich für Bildung, Schutz unserer Natur, umweltverträgliche Energieversorgung, öffentliche Dienste, Sozialwerke und Chancengleichheit einsetzen. Und welche sich noch getrauen, den abgehobenen Wirtschaftsbossen auf die Finger zu schauen und die Dinge beim Namen zu nennen.

(Leserbrief in den Glarner Zeitungen KW06/09 von Jürg Rohrer)