Finanzkrise – haben wir ein Problem mit unserem Geld? (Vortrag)
Donnerstag, 12. November, um 20.00h in der Lintharena SGU (Panoramasaal).
Pierre Güntert, Basel, ehem. Präsident INWO, informiert über die Probleme des Geldsystems: "Finanzkrise - haben wir ein Problem mit unserem Geld?". Er wird dabei insbesondere die folgenden Fragestellungen beleuchten:
- Warum gibt es Finanzkrisen?
- Weshalb liegt eine wichtige Ursache beim Geldsystem?
- Was wären Alternativen zu unserem heutigen Geldsystem? Was sollten wir ändern?
- Beispiele von Alternativen
Anschliessend Beantwortung von Fragen und Diskussion.
Sowohl bei Kapitalismus wie auch beim Kommunismus gibt es einen blinden Fleck beim Geldsystem. Aufgebaut mit einem Wachstumszwang koppelt sich das Geld- und Finanzsystem immer mehr von der realen Wirtschaft ab. Bereits heute sind über 95% der weltweiten Transaktionen im virtuellen Bereich.
Aus dem Debakel der Weltwirtschaftskrise 1929 sollten Notenbanken und Regierungen eigentlich gelernt haben, trotzdem führten zum Teil die gleichen Fehler zur aktuellen Finanzkrise. Solange man aus Geld Geld machen kann, solange bleiben die unerwünschten Auswirkungen mit Krisen und Kollapsen bestehen.
Eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus - eine prüfenswerte Alternative, die beinahe in Vergessenheit geraten ist - aber, wie soll das gehen?
Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Unkostenbeitrag Fr. 10.-- pro Person.
Über den Referenten:
Pierre Güntert wohnt in Basel und ist als Energie- und Umweltingenieur bei einer Tochtergesellschaft der Implenia (Zusammenschluss von Zschokke und Batigroup) mit dem Schwerpunkt „Nachhaltiges Bauen" tätig. Dabei gibt er im Nebenamt Vorträge und schreibt Artikel zu alternativen Wirtschafts- und Geldmodellen.
Die Folien zum Vortrag befinden sich im Anhang.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Vortrag-haben-wir-ein-Problem-mit-dem-Geld.pdf | 947.96 KB |
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