Flugplatz Mollis

Neue Strategie für den Flugplatz Mollis

Mittwoch, 18. November 2009

Grüne Nord fordern eine neue Strategie für den Flugplatz Mollis

Qualitatives anstatt quantitatives Wachstum: Eine kürzlich publizierte Studie zeigt, dass keine wirtschaftliche Notwendigkeit für eine Verdoppelung der Anzahl Flüge auf dem Flugplatz Mollis besteht. Anstelle des von der Projektleitung angekündigten "weiter wie bisher" fordern die Grünen Glarus Nord deshalb eine Redimensionierung des Projektes.

Wirtschaftliche Bedeutung Flugplatz Mollis

Interview von This Zopfi mit Jürg Rohrer, Koordinator Grüne Glarus Nord, zur wirtschaftlichen Bedeutung des Flugplatzes Mollis (publiziert im Greeninfo Glarnerland Nov. 2008).

90% der Arbeitsplätze auf dem Flugplatz Mollis sind direkt mit dem Helikopter-Business verbunden und somit unabhängig von einer Lande-Piste. Die Helikopter-Betriebe könnten selbst bei einer Schliessung der Piste problemlos weiterhin tätig sein.
Die Projektleitung argumentiert mit der "wirtschaftlichen Bedeutung" und dem "Standortvorteil" des Flugplatzes für den Kanton. Damit soll ein Ausbau der Anzahl Flüge mit Flächenflugzeugen gerechtfertigt werden. Dabei haben wirklich nur die Heli-Betriebe eine wirtschaftliche Bedeutung - diese brauchen die Piste aber gar nicht.  

Flugplatz Mollis: Petition der Umweltverbände gegen einen Ausbau

Die Glarner Umweltverbände lancieren eine Petition mit dem Namen "10'000 sind genug" zur Beibehaltung der Flugbewegungen in Mollis im heutigen Rahmen. Gemäss dem Steuergremium "Zukunft Flugplatz Mollis" wurden in den letzten Jahren jeweils 8'000 bis 10'000 Flugbewegungen in Mollis verzeichnet. Diese Anzahl Flugbewegungen will das Projekt "Zukunft Flugplatz Mollis" bekanntlich mit aller Gewalt verdoppeln.

Unterschriftensammlung gegen mehr Fluglärm

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Petition der Umweltverbände "10'000 sind genug" gegen die von der Glarner Regierung geplante Verdoppelung der Anzahl Flüge auf dem Flugplatz Mollis. Unterschriftensammlung in Mollis, Näfels und Glarus.

Die Forderungen der Petition sind:

Regionaljournal Ostschweiz zum Flugplatz Mollis

Im Regionaljournal Ostschweiz von DRS 1 vom 4. Juni 17.30h bis 18.00h wurde der Flugplatz Mollis und die Lärmproblematik kurz vorgestellt. Der Beitrag (6 Minuten) kann hier gehört werden.

Zukunft Flugplatz Mollis - unsere Forderungen

Das in der Südostschweiz vom 3. April 08 publizierte Raumordnungskonzept (ROK) Flugplatz Mollis weist noch grosse Schwächen auf und muss dringend verbessert werden. In einer Stellungnahme zu Handen der Regierung haben die Grünen Glarus Nord ihre Sichtweise dargelegt. Unsere wichtigsten Forderungen sind:

 

NEIN zur Stationierung von Militärjets in Mollis

Ein klares NEIN zu Militärjets in Mollis

Im Rahmen des Abstimmungskampfes gegen die Volksinitiative "Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten" sicherte Bundesrat Schmid den Befürwortern zu, die Verteilung des Lärms von Militärflugzeugen neu zu überprüfen und besser zu verteilen.

Flugplatz Mollis: Wohnqualität oder Fluglärm?

Die Glarner Regierung will die Anzahl Flüge in Mollis praktisch verdoppeln und argumentiert mit einem Gutachten, wonach "die gesetzlichen Lärmgrenzwerte eingehalten werden". Demgegenüber fordern die Grünen Glarus Nord eine Abkehr von den Ausbauplänen für den Flugplatz Mollis. Einer hohen Lebensqualität soll oberste Priorität eingeräumt werden.

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